10 Jahre

 

 

Singe, wem Gesang gegeben
 
Das lässt den Familienchor in St. Antonius-Freisenbruch, seit nunmehr 10 Jahren in trauter Gemeinsamkeit leben.
Regelmäßig zu den Familienmessen am 1. Sonntag im Monat bietet der Chor ein kleines Repertoire an modernem Kirchenliedgut.
Gegründet wurde die Gesangsgemeinschaft 1994 aus einer Laune heraus. Warum können nicht Erwachsene und Kinder zusammen singen? Genau, warum nicht!
Und so entstand vor nunmehr 10 Jahren unter der Leitung des damaligen Kirchenmusikers Klaus Gräf ein kleines, munteres und singewilliges Grüppchen von Kindern und Erwachsenen. Bis man so richtig im Einklang miteinander die Töne fand und dann auch noch traf, machte es allen Beteiligten so richtig Spaß. Denn der eine oder andere Erwachsene kannte dieses Erlebnis des Singens, weil sie schon unter dem Kirchenmusiker Hermann Reick dem damaligen Kinderchor von St. Antonius ihre Stimme gaben.
Und so wuchs zusammen, was man bis dahin in dieser Zusammensetzung in Freisenbruch nicht kannte, ...und es war gut so!!!
Nachdem Herr Gräf sein Amt aufgab, hielt der Kirchenmusiker Ulrich Walter für einige Zeit die Chorgemeinschaf t zusammen, bis sie dann vor fast 8 Jahren von Frau Beate Schmidt übernommen und bis zum heutigen Tag ehrenamtlich geleitet wird.
Mehrstimmige Gesänge, die früher mit einem: "Au, Mann, datt is' zu schwer, das schaffen wir nie!" kommentiert wurden, werden heute mit Begeisterung aufgeführt.
Auch die Familienmessen wurden mitgestaltet und das Liedgut dem Thema der Messe angepasst, was ebenfalls eine große Herausforderung war.
Die Proben, immer montags von 18.00 bis 19.30 Uhr, werden - so wie die Schule und Familie es hergeben - gut angenommen, und auch die eine oder andere Feierstunde ist unvergessen.
Hatte man früher als "Sänger/-in von Herrn Reick“ über das Kaugummikauen während der Proben nur ein müdes Lächeln, ist man heute - erstaunlicherweise - genauso empört wie er. Auch singt es sich mit geradem Rücken und nicht übereinander geschlagenen Beinen besser. Ganz zu schweigen vom Luftholen durch die Füße, weil der Mund mit allem möglichen Wortwerk gefüllt ist, nur nicht mit Luft zum Singen: auch darüber kann der .Insider" nur verschmitzt lächeln.
„Ja,ja, „Vatter Reick", es wiederholt sich alles!!!
Ob bei der Feier zur ersten heiligen Kommunion oder die gesangliche Gestaltung der Kinderchristmette: ohne den Familienchor würde etwas fehlen.
Ein Dank an alle Unterstützer und Helfer unseres Chores. Eine Chor-Jubiläumsfahrt führt nach Meinerzhagen in die dortige Jugendherberge zu einem Probenwochenende, und wie schon bei "Vatter Reick" - auch Spaß gehört natürlich ins Reisegepäck.
Hat auch Dich die Sangeslust gepackt, komm doch einfach vorbei. Alter: egal; gesangliche Vorbildung brauchen wir nicht, wir haben Spaß, und damit geht alles bekanntlich doch viel leichter.
 
(Beate Schmidt)
 
 
 
aktualisiert am 13. September 2017

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