„Elkhausen? – Wo liegt datt denn?“
Der Familienchor verbringt Wochenende im schönen Westerwald
 
Wenn Engel reisen…
Und sie schien, das ganze Wochenende, 14.-16. September, im schönen Elkhausen und „datt“ liegt nahe bei Siegen im wunderschönen Westerwald.
 
Der Familienchor von St. Antonius machte sich mit 14 Sänger/innen am späten Freitagnachmittag auf den Weg, um dort ein Bildungswochenende im Haus „Marienberge“ zu verbringen. In der Umgebung mit viel Natur pur, sollten neue Advents- und Weihnachtslieder „angeprobt“ werden, weil ja bekanntlich Weihnachten immer ganz plötzlich „auf dem Kalender erscheint“ und man mit dieser „kurzen Zeit“ gar nicht gerechnet hat.
 
Schon kurz nach Ankunft der „Kleinreisegruppen“ ging es an die Arbeit. Im großen Kaminzimmer des Hauses war der Platz für das Proben hergerichtet und man konnte entspannt „loslegen“. „Wunder der Nacht, du Kind der Liebe“ – „Ne, hömma, mir is’ noch gar nich nach Weihnachten, ganz komisch!“ – „Maranatha, der Herr wird kommen!“ – „So früh war der bei mir noch nie da!“ – So langsam dann aber, mit der Zeit, wurden die Lieder so vertraut, dass dem Einen oder der Anderen auch schon ein Stück Spekulatius geschmeckt hätte. Das Proben der vier neuen Stücke machte viel Spaß und als „Abhänger“ gab es natürlich dann auch den mehrstimmigen Satz von „One moment in time“, um auch des Chores Vielfältigkeit zu „zeigen“.
 
Platz nehmen am gedeckten Tisch, in fröhlicher Gemeinschaft speisen und nach getaner Arbeit den schönen Westerwald „per pedes“ zu erkunden, machten das Wochenende so richtig „rund“.
 
Nicht zu vergessen natürlich, die schönen Stunden abends am Kamin beim „plätschernden“ Schokobrunnen und der „gluckernden“ Weinflaschen. Ein Geburtstagskind gab es zu „besingen“ und der Geburtstagskuchen mit selbstspielender Kerze durfte natürlich nicht fehlen.
 
Der gemeinsame Kirchgang in die Pfarrkirche St. Barbara in Katzwinkel wurde gleichzeitig als „Bußweg“ genutzt, da die Kirche ca. 4 km entfernt am Berg liegt und die „Wanderung der Chorsänger von Freisenbruch“ in ihren Chorshirts schon für den kleinen Ort eine Attraktion war. „Jo, sache mol, wo kommscht ihr ville Leut’ denn her?“ – So die Frage der Küsterin von St. Barbara. – „Un dann no so bunt vermischt, Jung und Alde, ´ne rischtisch schönn!“ – Ja, das Vermischte zeichnet einen Familienchor aus und macht allen Mitgliedern auch Spaß.
 
Am Sonntag hieß es dann „Tschüss, Elkhausen, Marienberge, Katzwinkel! Die Freisenbrucher fahren ´widder homm´!“ – „Und grüßt die Lisa schön von uns!“ – Machen wir: und wer das ist, das wissen nur Elkhausener, Marienberger, Katzwinkler und einige Freisenbrucher! Danke, Lisa, dein Tipp war super! Der Familienchor kommt bestimmt wieder hier her.
 
(Beate Schmidt)

 

aktualisiert am 06. September 2011

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